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The Nice Blog is all about the good things in life: health, fitness, media, career and work life and other topics relevant to 20-somethings. Regular sections include "The Nice Links", "Workout Worthy" and "Positive Pop". The Nice Blog belongs to Elisabeth (Lisa) Oberndorfer - a journalist, writer and cinnamon addict currently residing in Vienna, Austria. 

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Sunday
May292011

Warum Schwimmen mein Lieblingssport ist

23 Grad! Ich machte einen inneren Luftsprung, als ich mich heute morgen telefonisch über die Wassertemperatur meines Wiener Stammfreibads informierte. 20 Minuten später war ich auch schon dort, um meine Schwimmsaison 2011 offiziell zu eröffnen. 

 

Im Sommer vor zwei Jahren nahm ich mir erstmals die Zeit, um richtig schwimmen zu lernen - also Ausdauerschwimmen, und nicht nur ein paar Längen hin- und herziehen. Es dauerte ein Weilchen, das richtige Atmen zu lernen und meinen Kopf davon zu überzeugen, dass ich von ein bisschen untertauchen nicht sterben werde. Innerhalb kurzer Zeit merkte ich, dass Schwimmen nicht nur Spaß macht, sondern auch wunderbare Dinge mit meinem Körper macht.

Seither ist Schwimmen mein absolut liebster Ausdauersport. Erstens, weil es der einzige ist, bei dem ich das Gefühl habe, meine beiden Körperhälften gleichmäßig zu beanspruchen und deshalb keine Schmerzen habe. Wenn ich mehrere Wochen regelmäßig schwimme, wird mein gesamter Körper, vor allem aber meine Schwachzone Rücken, spürspar stärker. Zweiter Grund: Schwimmen ist für mich eine Art der Meditation. Trainiere ich im Studio, tue ich das mit lauter Musik in meinen Ohren, um mich zu motivieren und von meinem eigenem Atem abzulenken. Im Schwimmbecken konzentriere ich mich bewusst auf meine Atmung, habe Wasser in meinen Ohren und blicke in die Tiefe des klaren Wassers. Fast immer habe ich in den ersten zehn Minuten das Gefühl, ich muss gleich sterben (das habe ich übrigens bei jedem Ausdauertraining), meistens halte ich dann aber 40 bis 50 Minuten durch. Und 50 Minuten Schwimmen am Morgen geben mir ein natürliches High von zehn Stunden. Den Rest des Tages fühle ich mich, als würde ich durch die Gegend schweben.

Hygienetechnisch sind öffentliche Bäder eine psychologische Herausforderung für mich, worüber ich gar nicht lange nachdenken will. Ich denke aber, dass der Benefit, den mein Körper vom Schwimmen bekommt, höher ist als der Schaden, den die hygienischen Gegebenheiten im Becken verursachen könnten. Leider bin ich kein Fan von den Wiener Hallenbädern, weshalb ich meist nur im Sommer die Gelegenheit habe, meine liebste Sportart auszuüben. Dass ich sowohl an meinem Wohnort als auch auf meinem Weekend-Getaway ein Freibad in Gehnähe habe, ist glücklicher Zufall!

Dass Schwimmen eine angenehme Auszeit ist, findet übrigens auch meine Lieblings-Sportbloggerin Vera. 

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Reader Comments (3)

dann gehen wir mal gemeinsam! oder bist eine einzelschwimmerin, würd ich auch verstehen.

May 30, 2011 | Unregistered Commentergudrun

und im frühling, herst und winter?

May 30, 2011 | Unregistered CommenterJürgen

@Gudrun Ich bin Einzelschwimmerin, aber wir können gerne mal gehn :)

@Jürgen Studio, Studio, Studio, leider hab ich da oft monatelange Durchhänger. Schwimmst du eigentlich?

May 30, 2011 | Registered CommenterLisa

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